Tagestour nach Saalfeld/ Remschütz
Datum: Sonntag 24 August 2008 16:33:29
Thema: Fliegenfischen


Saale Remschütz

Am 18.6.2008 entschloss ich mich spontan, mal wieder Fliegenfischen zu gehen. Meine Ehefrau war ebenfalls zu begeistern mitzufahren und so ging es morgens 8 Uhr los. Unser Ziel war die Thüringer Saale im Raum Saalfeld wo ich eine Gewässerfondkarte besitze. Ich entschied mich für Strecke Remschütz.
Der Wasserstand war normal, eher niedrig und sehr klar. Im Laufe des Vormittags, stieg er dann um 20cm an und regulierte sich bis 15 Uhr wieder zurück.
Die Sonne kam heraus und es wurde ein wunderschöner warmer Tag. Ganz vereinzelt konnte man
auch Fische sehen, die nach Aufsteigern stiegen.



In der Luft flogen verschiedene Eintagsfliegenarten, die ich aber nicht genauer identifizierte.
Eine größere beigefarbene Art etwa Hakengröße 12, sowie eine graubraune Baetis Gr. 18.

Von meinem Standpunkt in Flussmitte ein Logenplatz zum Panorama, genoss ich ein Schauspiel allererster Güte, weil Uferschwalben und ein paar Buchfinken die noch unbeholfen flatternden Aufsteiger im Flug wegschnappten. Das geschah mitunter nur 2 Meter vor meinem Angesicht.

Ich entschied mich für graubraune 16er Trockenfliegen Duns als Parachute gebunden. Wegen des flachen klaren Wassers natürlich nur Vorfachspitze 0,12mm. Das wiederum setzte eine Rutenwahl der leichten Klassen maximal 4-5 voraus.

Saale Remschütz

Mit dieser Zusammensetzung konnte ich im Laufe des Vormittags dann auch einige Bachforellen landen, aber auch etliche Fehlbisse verbuchen. Darum entschloss ich mich für ein Emerger- Muster mit sparsamer C.d.C. Behechlung Größe 14 (Aufsteiger-Muster mit Entenpürzel- Federn behechelt), was ich ungefettet ca. 3-5 cm unter dem Oberflächenfilm abtreiben lies. Damit ging es dann aber Schlag auf Schlag.

Insgesamt konnte ich 25 Bachforellen, 1 Regenbogenforelle und 1 Äsche landen, wovon 23 Fische wieder schwimmen durften und nicht nur darum, weil viele noch unter dem Mindestmaß waren. Zahlreiche Fehlbisse (Abdreher, Ausklinker), musste ich verzeichnen, ich hab sie nicht gezählt.
Mit Pausen und Unterbrechungen die ich dazu nutzte, bei meinem Weib zu sitzen, die es sich am Ufer im Schatten bequem gemacht hatte, habe ich etwa 4 Stunden die Fliegen serviert bis wir 18 Uhr die Heimfahrt antraten.
Es war wieder mal seit langer Zeit, ein wunderschöner Flugangeltag in intakter Natur.

Saale Remschütz







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