Die meisten Menschen denken beim Meeresangeln gleich an das Pilken, aber es gibt noch eine andere Methode um unsere Meeresfische zu überlisten. Sie nennt sich Naturköderangeln.
Viele denken dabei an sehr lange, harte Ruten mit großen Multirollen, welche im Vergleichsfischen verwendet werden, um die endlos langwirkenden Vorfächer besser händeln zu können. Man muss jedoch nicht das teure Gerät nehmen, sondern man kann auch gut mit einer kräftigen Pilkrute zum Naturköderangeln fahren. Eine gut händelbare Rutenlänge ist zwischen 2,7 m und 3,6 m.
Beim Vergleichsangeln ist das Minimum an Bleigewicht 250 g und steigert sich je nach Wetter- und Strömungsverhältnissen bis zu 1400 g und drüber, was dann vielen Anglern jedoch Schwierigkeiten bereitet. Man kurbelt jedes Mal nicht nur das Bleigewicht hoch, sondern auch mal Fisch dazu und das geht echt auf die Arme. Wenn man jedoch nicht im Wettkampf angelt, darf man natürlich auch leichter fischen. Gewichte von 100 bis 300 Gramm sind da angenehmer. Als Rollen haben sich Multirollen bewährt, aber mit einer guten Stationärrolle kann man auch angeln.
Die Montagen sind auch sehr einfach zu bauen (für die, die sie nicht im Laden kaufen wollen). Der Vorteil an selbstgebauten Systemen ist der, dass man sich echt alles aussuchen kann, was die Längen der Mundschnüre, Hakenform und -größe, Perlenfarben, Form, Farbe und Größe der Spinnerblättchen etc. angeht. Zudem weiß man dann auch, dass die Knoten halten, vorrausgesetzt man kann gute Knoten. Es gibt 3 Varianten zum Wurmangeln ...
