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Am 3. Juni war es mal wieder soweit. Gerd hatte das Fluchtfahrzeug geputzt, betankt und stand pünktlich vor meiner Haustür. Als wir dann auch noch staufrei Hamburg passieren konnten, waren alle Voraussetzungen für ein paar schöne Tage gegeben. Das Wetter war gut. der Wind etwas zu stark. Wir wollten mit einem Kleinboot hinaus fahren oberhalb der Windstärke 4 wird das problematisch. |
In Rerik haben wir schnell ein Paar Wattis aus dem "Wattwurm" geholt, dann nach Meschendorf, Zimmer bezogen und: .... Ihr könnt nicht rausfahren! Der Wind soll zunehmen, wir haben jetzt schon 4 - zu gefährlich. Wir haben uns nicht lange geärgert, und sind an das Salzhaff zum Boiensdorfer Wiek gefahren, um mit Wathose und Spinnangel den Hornhechten das Leben schwer zu machen. Die Sache hatte nur einen Haken - sie waren gar nicht da.

Nun blieb die Hoffnung auf den nächsten Tag - und der sollte es in sich haben. Wir sind gleich früh rausgefahren. Allderdings waren wir nur 2 Stunden auf dem Wasser, dann haben wir abgebrochen, da starker Wind aufkam, und alles nach Gewitter aussah. Wie sich später herausstellte, zog die Gewiiterfront genau vorbei - nun - Sicherheit geht vor. Aber wir haben gut gefangen - Gerd 3 Dorsche (2 maßig) - ich 10 Dorsche, 1 Kliesche (2 Nemos). Damit kann man in 2 Stunden zufrieden sein. Abends haben wir nochmals versucht eine Meerforelle zu erwischen - es blieb beim Versuch.

Der nächste Tag war als ruhiger Sonnentag angekündigt - und so war es dann auch - wir waren fast 6 Stunden draußen mit ordentlichem Erfolg: Gerd 4 Dorsche, ich hatte 14 Dorsche - und alle !!!! maßig. Der größte hatte 55 cm. Da kann man es verschmerzen, daß es am letzten Tag nicht so gut lief. Wir sind bei ruhigem Wetter rausgefahren, doch recht schnell nahm der Wind zu, wir hatten sehr starke Drift und die Dorsche wollten nicht so wie in den letzten Tagen - Gerd 3 und ich nochmal 2. Wir hatten ein paar schöne Tage mit dem Prädikat: stark wiederholungsbedürftig!

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