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Am Samstag, den 17.4.2010 trafen wir uns mit knapp 20 anderen Angler/innen im Sailers Inn in Kühlungsborn, um beim 4. Brandungscup des LVBM Dorsch und Plattfisch auf die Schuppen zu rücken.
Jens, Karsten, Gerd und ich reisten bereits einen Tag vorher an, um den einen oder anderen Strand zu testen.
Helge war mit seiner besseren Hälfte schon eine Woche in Rerik und konnte auch gute Fänge verbuchen.

Jens, Karsten und Helge blieben am Freitag in Meschendorf am Campingplatz und ich wollte mit Gerd in Kühlungsborn bleiben. Leider wurden wir zusammen mit Katrin an der Bar vom Sailers Inn aufgehalten, so dass es an diesem Abend für uns nicht smehr mit dem Angeln wurde. In Meschendorf kamen einige Fische, jedoch weniger als erwartet, da die Bedingungen eigentlich optimal waren.

Am Samstag habe ich mir noch mal die Strände angeschaut und Kägsdorf hatte mir am besten gefallen. Guter Wind, angetrübtes Wasser und noch keine Angler. Kurze Zeit später entdeckten jedoch ein paar Surfer ebenfalls die schönen Windverhältnisse und wir mussten auf den Strand Kühlungsborn Mutter-Kindklinik rechts ausweichen. Dort war das Wasser auch etwas bewegt und da das Personal vom Sailers Inn freundlicherweise eine Spätschicht einlegte, konnten wir das Angeln noch etwas in die Nacht hineinziehen.

Um 17.00 Uhr flogen unsere Montagen Richtung Horizont aber bis 21:30 Uhr ließen sich nur ein paar kleinere Platten verführen. Die Ü40 Muttis, die vor kurzem abgelaicht hatten und danach auch noch gierig an die Haken gingen, hatten an diesem Tag scheinbar besseres vor. Wir hatten uns auch vor der Veranstaltung geeinigt, dass die großen, ausgezehrten Flundern nach dem gemeinsamen Messen mit einem der beiden Platznachbarn wieder zurückgesetzt werden konnten. Ab halb zehn fielen die Dorsche ein, sodass auch jene Angler, die bis da noch keine maßige Platte im Eimer hatten, noch zu Ihren Fischen kamen. Um 23.00 Uhr war Angelende und bis dahin wurden von uns 50 Plattfische und 31 Dorsche die das Mindestmaß erreicht hatten gefangen.

Jürgen Werner holte mit 7 Fischen, die eine Gesamtlänge von 2,56 Meter hatten, den Pott nach Henningsdorf in Brandenburg. Zweiter wurde Helge Lange mit ebenfalls 7 Fischen, die aber insgesamt 11cm kürzer waren. Den dritten holte nach rasanter Aufholjagd Jens Hapke, dem nur 3 cm zum zweiten fehlten. Ich hatte Gutscheine für den größten Butt und den größten Dorsch gesponsert. Dieser wurde jeweils 2 x vergeben: Dorsch 48 cm Jens Hapke und Andreas Heuer und Plattfisch 36 cm Torsten Großmann und Karsten Räth
Dank des großzügigen Sponsoring des LVBM ging auch jeder Angler mit einem Preis nach Hause und ich konnte während des Angelns zusätzlich die Mitstreiter mit Leckerlis versorgen.

Abschließend bleibt noch lobend zu erwähnen, dass die Crew vom Sailers Inn wieder geduldig ausharrte, bis jeder Angler, der wollte etwas Warmes im Bauch hatte und auch der letzte Durst gelöscht war. Ein wirklich toller Ort für solche Veranstaltungen mit netten Zimmern, gute Speisen und Getränke zu fairen Preisen. Zusätzlich auf Angler eingestellt mit Spinten fürs Gerät, separatem Schlachteplatz und Gefriermöglichkeit und obendrein noch Vermietung von Kleinbooten.
Sowohl für Brandungs- als auch für Spinn- und Bootsangler bietet Kühlungsborn und Umgebung eine Vielzahl von Möglichkeiten. Und auch Eure Partner/innen werden beim Bummeln am Jachthafen in Kühlungsborn, oder einem Spaziergang zur Bugspitze oder in Rerik an dieser Ecke von Mecklenburg Vorpommern schnell gefallen finden. Das ganze ist von Berlin oder Brandenburg aus in 2-3 Stunden locker zu erreichen.

Nachtrag:
Im letzten Herbst fand unser erster Zweier-Team-Cup statt, bei dem wir, soweit möglich, jeweils einem Anfänger oder Gelegenheitsangler einen fortgeschrittenen Angler zulosen. Wir fischten in 10 Teams in Kübo Mutter/Kind links und fingen eher bescheiden, da die Windverhältnisse nicht so doll waren. Helge fing mit seinem Neueinsteiger Christian Pioch die meisten Fische (ganze 5). Ich hatte entgegen den üblichen Regeln das Aromatisieren der Köder mit künstlichen Lockstoffen an einer Rute pro Teilnehmer freigegeben, in der Hoffnung bei der Menge von Anglern einige vergleichbare Ergebnisse zu erhalten. Das einzige Team, das diese Möglichkeit auch nutzte, konnte jedoch an diesem Tag keinen Unterschied feststellen. Bei den schlechten Fängen und den wenigen Teams die die Möglichkeit des Tunkens genutzt haben, ist dies jedoch kaum aussagekräftig. Die Idee werde ich jedoch weiterverfolgen und nach dem nächsten Herbstcup berichten. Sobald der Termin für unseren Zweiercup im Herbst 2010 feststeht, werdet Ihr an dieser Stelle und auf meiner Seite die Ausschreibung finden. Herzlich eingeladen sind wieder alle Brandungsangelinteressierten, egal ob mit oder ohne Verbandsangehörigkeit.
Bis dann
Jan
Fotos:
Kathrin Kohtz (Strand)
Karsten Räth (Auswertung)




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